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Endlich wieder ein großes Event auf dem kleinen Weinberg

Weinlese mit Showeffekt

Foto: Sylt Connected Rebstockpächter bei der Arbeit: Daniel Zahn und Solveig Homp.

Keitum.(sc) Nach einer coronabedingten Pause im vergangenen Jahr durfte die Sylter Weinlese auf dem kleinen „Weinberg“ des Weingutes Balthasar Ress nahe der Keitumer Kirche in diesem Jahr endlich wieder als großes Event stattfinden. Eine streng limitierte Zahl der Rebstöcke auf dem 0,3 Hektar großen Weingut kann von Weinliebhabern gepachtet werden. Im Gegenzug erhält jeder der Rebstockpächter nicht nur eine Flasche des aktuellen Jahrgangs „Sölring Solaris trocken“, sondern auch die einmalige Gelegenheit, selbst an der Lese teilzunehmen.

Damit das nicht in allzu viel Arbeit ausartet, gestaltet Winzer Christian Ress die Sylter Weinlese in jedem Jahr als große Feier: Auf die rund 100 anwesenden Gäste wartete ein erlebnisreicher Tag im Sylter Weingut mit der Gelegenheit, den einen oder anderen Wein aus dem Hattenheimer Keller zu probieren. Darunter auch der erste Sylter Sekt: Wurden die auf Sylt geernteten Trauben bis 2018 noch zu einem trockenen Weißwein verarbeitet, haben sich die Rebstockpächter im darauffolgenden Jahr mehrheitlich dafür entschieden, die Produktion auf Sekt umzustellen.

Da dieser zweifach vergoren wird – einmal im Fass, einmal in der Flasche – dauerte es ein ganzes Jahr länger, bis der erste „Söl’ring Solaris Sekt extra brut“ des Jahrgangs 2019 ausgeschenkt werden konnte.

Die erste Flasche wurde stilecht sabriert: Sommelier Nils Lackner, der auch Touren durch die Sylter Weinberge organisiert, öffnete die Flasche äußerst elegant mit dem Champagnersäbel. Der Showeffekt: Mit dem Säbel wird nicht nur der Korken, sondern gleich der ganze Kopf der Flasche entfernt. Der entweichende Druck spült alle Glassplitter fort, sodass der Sekt aus der geköpften Flasche anschließend tatsächlich noch getrunken werden kann.

Alles andere wäre auch Verschwendung gewesen: Ganze 90 Falstaff-Punkte wurden dem Sekt verliehen, der mit einer beerigen Fruchtnote und Aromen von Stachelbeere, grünem Paprika und Karambole daherkommt. Ein gutes Zeichen, dass sich die Rebstöcke der Sorte „Solaris“ im Sylter Klima sehr wohl fühlen.

Das bewies am Ende auch die Lese: Mit einer Rekordernte von mehr als doppelt so vielen Trauben wie erwartet beendeten die freiwilligen Erntehelfer nach rund drei Stunden ihre Arbeit. Ihren Söl’ring Solaris Sekt 2021 haben sie sich damit redlich verdient. In voraussichtlich zwei Jahren werden sie die Flasche in den Händen halten können. Der Rest wird für einen Preis um die 65 Euro je Flasche unter anderem im Onlineshop von Balthasar Ress unter www.balthasar-ress.de sowie in Kürze auch bei Edeka Gehrke in Westerland erhältlich sein.


Veröffentlicht am: 04.10.2021
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