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Gelungener Segeltörn mit Jugendlichen

Von Flensburg nach Rostock

Foto: oh Viel gelernt und viel Spaß miteinander gehabt: die zwölf jungen Menschen, die mit einem Traditionssegler von Flensburg nach Rostock untertwegs waren. Foto: oh

Westerland.(red/hwi) Belle Amie heißt der Traditionssegler, auf dem eine Gruppe von zwölf jungen Menschen mit der evangelischen Kirchengemeinde Westerland unter Leitung von Pastorin Anja Lochner und Susanne Rohde als Begleiterin zehn Tage verbracht haben. Belle Amie bedeutet Schöne Freundin – und in der Tat, das alte Holzschiff mit seinen imposanten Aufbauten, beeindruckender Takelage und weißen Segeln ist wunderschön. Auf dem Törn von Flensburg nach Rostock haben die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren auf dem Schiff unter Anleitung der Crew nach Kräften mit Hand angelegt: Segel setzen, fiern, packen, sie haben Palstek, Achter, Kreuzknoten gelernt, beim Deckschrubben herrliche Wasserschlachten veranstaltet, sich abwechselnd als Smutje betätigt und für 20 Leute gekocht, an Deck unterm Sternenhimmel geschlafen, von Bord in die Ostsee gesprungen und dabei jede Menge Spaß gehabt.

Die Tour mit der Belle Amie ist Teil der Klimasail der Nordkirche. An jedem Tag gab es eine Einheit zum Thema Klimawandel. Informationen und Gedanken, was zu tun ist; Experimente mit Ostseewasser und -schlamm, Selbsttest: wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck? Der Törn war Teil der „Masterpan-Klimasail“. Im Zielhafen kamen die Jugendlichen mit Politikern und Vertretern von „Fridays for Future“ ins Gespräch, um über konkrete Maßnahmen der Stadt zu sprechen.

In Rostock gibt es seit zehn Jahren ein Klimabündnis, an dem alle großen Akteure beteiligt sind, Ursachen von CO2-Emissionen ermitteln und systematisch beheben.
„Die Klimasail war ein großartiges Gemeinschaftserlebnis. Die Erfahrung: Wir sind verbunden. Miteinander auf dem begrenzten Raum eines Schiffs, Hand in Hand, auf jede und jeden ist Verlass. Verbunden im Großen: Miteinander können wir dem Klimawandel begegnen.

Und jeden Abend gab es eine Runde mit Gott“, fasste Pastorin Anja Lochner die gelungene Tour zusammen. Auf die Frage: Und? Würdet ihr wieder mitfahren? gab es ein (fast) einhelliges: unbedingt und am liebsten noch viel länger als zehn Tage!

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