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Seenotretter nehmen dänischen Fischkutter an den Haken

Sicher nach Havneby gebracht

Foto: DGzRS Nahezu dreimal so schwer war der Havarist, den die „Pidder Lüng“ am vergangenen Donnerstag in den Hafen von Havneby schleppte.

List.(red/hwi) Die Seenotretter der Station List haben am vergangenen Donnerstag einen manövrierunfähigen Fischkutter sicher in den Hafen gebracht. Zunächst hatten Fischer das dänische Schiff in Schlepp genommen, gerieten dann aber selbst aufgrund des flachen Küstengebiets in Gefahr. Daraufhin übernahm der Seenotrettungskreuzer „Pidder Lüng“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den Havaristen. Kurz vor Mittag meldeten sich die Fischer bei den Seenotrettern. Südlich von Helgoland war ihnen vermutlich etwas in den Propeller geraten. Das 17 Meter lange und um die 160 Tonnen schwere Fahrzeug war manövrierunfähig geworden. Daraufhin hatte ein anderer Fischkutter den Havaristen in Schlepp genommen. Ungefähr in Höhe des Lister Tiefs vor Sylt hatte der Schleppverband jedoch Grundberührung, woraufhin sicherheitshalber die Schleppverbindung gelöst wurde. Die beiden Kutter haben jeweils etwa vier Meter Tiefgang. Die Fischer riefen die Seenotretter. Der Seenotrettungskreuzer „Pidder Lüng“ lief daraufhin von List aus. Bei Windstärken um sechs Beaufort mit Böen zum Teil um sieben (über 50 km/h) und bis zu zwei Metern Seegang nahm der Seenotrettungskreuzer den nahezu drei Mal so schweren Havaristen auf den Haken. Sicher brachten die Seenotretter die dreiköpfige Besatzung und ihren Kutter nach Havneby, wo sie gegen 15 Uhr eintrafen.
Die Fischer waren zuvor auf Sprottenfang gewesen. Ihr Kutter ist im dänischen Hirtshals beheimatet.


/ veröffentlicht am: 21.07.2021
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