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Frank Zahel in sein Amt als Bürgervorsteher eingeführt

Menschlich aufeinander zugehen

Foto: Peter Marnitz Ins Amt eingeführt – der neue Bürgervorsteher der Gemeinde Sylt, Frank Zahel (CDU, l.), und der langjährige stellvertretende Bürgervorsteher Eberhard Eberle (SPD, r.).

Westerland.(P.M.) Nach seiner Wahl zum neuen Bürgervorsteher in der Juni-Sitzung der Gemeindevertretung (wir berichteten), erfolgte jetzt beim Juli-Treffen des Gremiums am vergangenen Dienstag die Einführung Frank Zahels in sein neues Amt. Der CDU-Politiker wird es ab dem 1. August ausüben. Der Rantumer ist nun damit offiziell Nachfolger von Peter Schnittgard, der aus gesundheitlichen Gründen Abschied von der Leitung der Gemeindevertretung nehmen musste. Er will aber bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2023 als Gemeindevertreter aktiv bleiben.

Sein langjähriger Stellvertreter Eberhard Eberle (SPD) war es, der jetzt Frank Zahel offiziell in sein Amt einführte und ihm den Amtseid abnahm. Mit einer Rede, die einige emotionale Elemente enthielt, skizzierte der 53-jährige Rantumer seine Vorstellung, wie er das höchste politische Amt der Gemeinde ausfüllen will. Dabei zitierte er Kommentare aus den sozialen Netzwerken, die ihm unterstellten, nur ein Vertreter der Unternehmer zu sein: „Ich werde die Interessen aller Bürger achten. Ich sehe mich als Ansprechpartner und Interessenvertreter für alle.“
Wichtig sei ihm auch, den Zusammenhalt der Amtsgemeinden zu fördern: „Bei allen Problemen müssen wir menschlich aufeinander zugehen.“

Und überhaupt liege ihm sehr am Herzen, über alle Parteigrenzen hinweg auch bei unterschiedlichen Ansichten einen Weg zu finden, einander die Hand zu reichen.
Auch der Zusammenarbeit mit Bürgermeister Nikolas Häckel sieht der CDU-Politiker positiv entgegen. Vor dem Hintergrund, dass seine Partei noch im Frühjahr einen intensiven Wahlkampf gegen den parteilosen Bürgermeister geführt hat, nahm Zahel seine neue Rolle als Vertreter aller Bürger schon vor dem Amtsantritt ernst: „Die Mehrheit der Bürger hat sich für Nikolas Häckel entschieden. Ich freue mich darauf, konstruktiv mit ihm und der Verwaltung zusammenzuarbeiten.“

Eberhard Eberle ließ es sich in seiner Rolle als amtierender Bürgervorsteher nicht nehmen, noch einmal die Arbeit und den unermüdlichen Einsatz von Peter Schnittgard zu loben: „Ich arbeite mit Peter schon seit 40 Jahren auf politischer Ebene zusammen. Man konnte sich immer auf ihn verlassen. Auch in den letzten acht Jahren als Bürgervorsteher war er immer auf gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger aus. Dafür danke ich Dir, Peter!“

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