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Landesbetrieb stellt Ampeln an Zufahrt zur Autoverladung auf

Mehr Sicherheit im Syltverkehr

Foto: Arndt Prenzel Diese neue Ampel auf dem Weg zur Autoverladung in Niebüll, gelegen an der Einmündung zur B5, soll noch in diesem Monat in Betrieb gehen.

Niebüll.(fbt) Auf dem Weg zur Autoverladung in Niebüll, von der B5 aus gesehen, wird seit einigen Wochen eine Ampel aufgebaut, um auf dieser vielbefahrenen T-Kreuzung künftig den Verkehr sicherer zu regeln. Sie soll, wie der Landesbetrieb Verkehr (LBV.SH) auf Anfrage der „Sylter Zeitung“ mitteilte, noch im Januar in Betrieb gehen und dann 24 Stunden angeschaltet bleiben. Im Herbst 2018 wurden mehrere Verkehrszählungen durchgeführt, „um eine optimale Anpassung an die Verkehrssituation zu erreichen“, teilte der LBV mit. Hauptgrund für den Bau der Ampelanlage seien Unfälle, die beim Überqueren der Kreuzung und beim Linksabbiegen auftreten, so der Landesbetrieb. Dabei habe es in der Vergangenheit sowohl Leicht- als auch Schwerverletzte gegeben. Nahezu alle Fahrzeuge, die das Verladeterminal für die Autozüge über die B5 erreichen wollen oder von ihm wegfahren, benutzen diese Kreuzung. Sie ist für den Syltverkehr also enorm wichtig.

Wie viele Autos und Lkw sind es genau? Eine Sprecherin der Deutschen Bahn erläuterte auf Anfrage, im Jahr werde mit 12.800 Verbindungen sowohl der touristische als auch der Versorgungs- und Einheimischenverkehr für die Insel sichergestellt. Nach Angaben der Sprecherin wurden 2019 etwa 750.000 Fahrzeuge mit über 1,6 Millionen Insassen auf den Zügen transportiert. Rechnet man das auf den Tag um, ergeben sich im Durchschnitt über 2.000 Fahrzeuge und mehr als 4.000 Menschen – und das nur bei der Deutschen Bahn. Das heißt: Der Verkehr auf der Kreuzung mit der B5 hat ohne weiteres Großstadtniveau.

Es geht um Sicherheit

Nach Angaben des Niebüller Bürgermeisters Wilfried Bockholt geht es bei der Absicherung der B5 in diesem Bereich gleich um zwei Ampelkreuzungen, die der LBV.SH im Rahmen der Erhöhung der Verkehrssicherheit installiert hat. Es habe im Bereich der B5 „nicht so schöne“ Unfälle gegeben, so Bockholt.

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