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Die DRK-Wasserwacht stellt sich vor

Lieber einmal zuviel ausrücken

Foto: DRK Sylt/Westerland Mit dem modernen Rettungsboot sind die Retter des Deutschen Roten Kreuzes rasch vor Ort und können schnell helfen.

Insel Sylt.(red) Ob Badeunfall oder ein abgetriebener Surfer – wenn‘s vor der Sylter Küste brenzlig wird, ist die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sylt/Westerland rasch zur Stelle. 2014 gegründet, sind in der Abteilung heute 22 ehrenamtliche Mitglieder jederzeit für Einsätze gerüstet. Und dafür wurden sie vom DRK Sylt/Westerland von Anfang an bestens ausgestattet – unter anderem stehen den Helfern ein modernes Rettungsboot, zwei Jet-Skis (RWC) und ein Einsatzfahrzeug zur Verfügung – und das nicht ohne Grund: „Mit der Wasserwacht wurde ein wichtiges Glied in der Sylter Rettungskette geschlossen“, betont der DRK-Vorsitzende Karl-Heinz Kroll.

20-mal rückten die Helfer im vergangenen Jahr aus, wobei der Monat August mit allein 14 Einsätzen den zeitlichen Schwerpunkt bildete und es dabei teilweise sogar zwei Alarmierungen an einem Tag gab. Dabei kam die Wasserwacht insbesondere abgetriebenen Wassersportlern zur Hilfe, half aber auch beim Lenzen eines gestrandeten Schiffes oder rettete einen Hund aus dem Meer.
Durch regelmäßige Trainings- und Ausbildungseinheiten bereiten sich die Mitglieder gründlich auf den Ernstfall vor. Die engagierten Ehrenamtler werden dabei sowohl zum Rettungsschwimmer als auch zum Wasserretter ausgebildet. Erwerben können sie in diesem Zuge den Bootsführerschein, den Sanitäterschein und das Funkzeugnis. Inselspezifisch erfolgen zudem die Ausbildung an den vorhandenen Rettungsmitteln sowie das Retten aus der Brandung.

Die häufigsten Einsätze der Wasserwacht resultieren aus der Rettung abgetriebener Wassersportler, der technischen Hilfe bei der Bergung von Havaristen und der Suche nach vermissten Menschen im und am Wasser. Bisweilen kommt es auch zu Fehlalarmen – wenn etwa Schweinswale, Wasserbälle oder Vögel von Spaziergängern mit hilflosen Schwimmern oder Surfern verwechselt werden. Doch gilt für die Wasserretter die klare Devise: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig ausrücken.
Bewährt hat sich die zentrale Unterbringung der Wasserwacht-Gerätschaften in der Rettungshalle des DRK in Westerland: Dadurch sind kurze Ausrückzeiten gewährleistet. Dass die diensthabenden Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes bei einer Alarmierung alles für die eintreffenden Kollegen der Wasserwacht vorbereiten, spart weitere Zeit.
Den aktuellen Vorstand der Wasserwacht bilden Janosch Süberkrüb (Leiter), Michael Schlüter (stellvertretender Leiter), Lars Dethlefs (Technische Leitung) und Carmen Kloth (Verwaltung).

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