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Modellregion: Dringender Appell an teilnehmende Betriebe

„Keine Schlupflöcher, kein Unterlaufen!“

Foto: wwi So leer wie auf diesem Foto, das in der vergangenen Woche auf der Westerländer Promenade entstand, wird es sicher nicht bleiben, wenn heute auf der Insel das Projekt touristische Modellregion startet.

Insel Sylt.(red/hwi) Die Insel startet, wie ausführlich berichtet, am heutigen Samstag, 1. Mai, gemeinsam mit dem Kreis Nordfriesland in das Projekt touristische Modellregion. Die insularen Wirtschaftsverbände Verein Sylter Unternehmer (SU) und Dehoga Sylt haben in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich einen Appell an die teilnehmenden Betriebe gerichtet, „sich strikt an die Vorgaben und Rahmenbedingungen des Kreises zu halten. Der vorausgegangene Entscheidungsprozess auf politischer Ebene setzt viel Vertrauen in alle Beteiligten – auch in die Sylter Wirtschaft. Es ist nun unsere gemeinsame Aufgabe, verantwortungsvoll und mit aller gebotenen Disziplin das Modellprojekt zu einem Erfolg werden zu lassen“, fasste der Vorsitzende der Sylter Unternehmer, Karl Max Hellner, zusammen.

Gerade die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe hätten strenge Testregimes sowohl der Gäste als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu überwachen und die digitale Kontaktnachverfolgung über die luca-App zu gewährleisten. „Die an die teilnehmenden Betriebe gestellten Anforderungen sind hoch, keine Frage. Aber sie sind allen im Vorweg bekannt – und sie sind wichtig, um das Infektionsgeschehen auf der Insel trotz des einsetzenden Tourismus niedrig zu halten. Es darf keine Schlupflöcher und kein Unterlaufen dieser Regeln geben, dafür steht zu viel auf dem Spiel“, mahnte Dirk Erdmann als designierter Dehoga-Vorsitzender.

Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: „Beide Wirtschaftsverbände wissen, dass ein Scheitern des Projekts die Saison 2021 ernsthaft gefährden kann. Es geht also darum, Verantwortung zu übernehmen und ein Gelingen als kollektive Aufgabe zu begreifen. Sicherheit steht über allem – das sind wir unseren Gästen, aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Familien und Bürgern dieser Insel schuldig. Insofern unterstützen wir die Haltung des Ordnungsamtes der Gemeinde Sylt, engmaschig zu kontrollieren und Verstöße entsprechend zu ahnden.“
Klar ist für beide Verbände auch, dass gerade Sylt medial besonders im Fokus stehen werde. „Deshalb wollen wir gemeinsam beweisen, dass wir es trotz Pandemie nach und nach schaffen, unseren Gästen einen erholsamen, genussvollen und vor allem sicheren Urlaub bieten zu können. Wenn wir uns dieser Aufgabe mit allem nötigen Engagement stellen, wird das Projekt ein Erfolg mit Signalwirkung werden“, zeigten sich die Verbände einig. Alle Informationen zum Modellprojekt und den mit einer Teilnahme verbundenen Rahmenbedingungen liefert die Homepage www.nordfriesland.de/modellregion, deren Inhalte immer aktuell ergänzt werden.

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