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Hilfskonvoi startet am Freitag Richung Polen und Ukraine

Sylt hilft den Gequälten

Foto: Heiko Wiegand Der Fahrradverleih ist übergequollen mit Hilfsgütern, die viele Sylter für die Menschen in der Ukraine gepackt haben.

Insel Sylt/Westerland. Mit diesem Umfang der Sylter Hilfsbereitschaft hat Natalia Lata bei weitem nicht gerechnet. Der Sylter Fahrradverleih „Durch den Wind“ an der Ecke Kjeirstraße/Kirchenweg ist diese Woche übergequollen mit allem, was die Gequälten aus der Ukraine dringend benötigen: Kleidung, vor allem für Kinder, Babywindeln, Hosen, Jacken, Decken und Mäntel für Erwachsene. Und so viel mehr. Natalia Lata, die den Fahrradverleih betreibt, hat in Sylter Facebook-Foren um Spenden gebeten. Und die Sylter haben sich nicht lumpen lassen. Sie spenden unablässig bis zum heutigen Tag. „Am Freitag wollen wir mit einigen Fahrzeugen in Richtung Grenzgebiet zwischen Polen und der Ukraine starten“, sagte ein Helfer, der die Sachspenden im Fahrradverleih sortiert hat. „Je nachdem, wie die Lage ist, fahren wir ein Stück in die Ukraine rein, um dort zu verteilen. Oder wir bleiben auf der polnischen Seite, um den Geflüchteten zu helfen. Mal sehen.

Die Familie von Natalia Lata lebt unweit der Grenze zur Ukraine, steht ständig in Kontakt mit ihr und weiß deshalb gut, was vor allem gebraucht wird. „Gerade den Kindern muss geholfen werden.
So viel ist in den letzten Tagen zusammengekommen, dass das Helferteam den Start des Konvois auf diesen Freitag verschieben musste. Zusätzliche Transporter haben organisiert werden müssen.
Sachspenden werden auch weiterhin gerne angenommen, denn nach dem ersten in dieser Woche ist ein weiterer Transport in die Krisenregion geplant.
Benötigt werden neben den Sachspenden auch Geldspenden und Tankgutscheine.

Wer wissen möchte, was genau noch gebraucht wird, kann sich gerne unter der Telefonnummer 0174 6294232 bei Natalia Lata melden.


Geschrieben von: Heiko Wiegand / veröffentlicht am: 02.03.2022
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