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Förderprogramm des Landes zur Innenstadtentwicklung

Eine Chance für Westerland

Foto: wwi

Westerland.(red/hwi) Innenstädte als Lebens,- Geschäfts-, Arbeits- und Kulturräume erhalten und zukunftsfähig gestalten – mit dieser Zielsetzung hat die schleswig-holsteinische Landesregierung einen 10 Millionen Euro schweren Fördertopf aus der Taufe gehoben, der auch für die Gemeinde Sylt interessant sein dürfte. „In Anbetracht der vielen Herausforderungen in der Westerländer Innenstadt und den auf politischer Ebene zu diesem Thema ohnehin schon bewegten Themen wäre es fast fahrlässig, diese Chance zu verpassen“, sagt Ronald Glauth, Geschäftsführer des Vereins Sylter Unternehmer.

Anwendungsbereiche gibt es aus seiner Sicht mehr als genug: „Die Möglichkeit, Projekte zu fördern, ist enorm breit aufgestellt. Nach wie vor fehlt es in der Innenstadt an klarer Besucherlenkung und Orientierungshilfe. Das fängt schon bei der Ausschilderung der öffentlichen Toiletten an. Schilder haben wir in der Innenstadt ja nun wirklich genug, aber es fehlt an Struktur und Übersichtlichkeit.“ Hierfür, so Ronald Glauth weiter, gebe es Unternehmen, die sich auf derartige Besucherlenkung spezialisiert und tolle Lösungen entwickelt hätten. Über das Förderprogramm könne eine Bestandsaufnahme und professionelle Optimierung in Auftrag gegeben werden. Dabei sei dies nur eines von vielen Beispielen.„Die Aufwertung des öffentlichen Raums spielt die beherrschende Rolle im Förderprogramm. Möblierungen, Bepflanzungen, Winterbeleuchtung, Fahrradabstellmöglichkeiten, die Lenkung des Parksuchverkehrs, eine attraktive Bespielung von Leerständen oder Kunst – es gäbe so viele Möglichkeiten, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt nachhaltig zu verbessern.“ Der Verein Sylter Unternehmer hat daher sowohl die Politik als auch die Verwaltung für dieses Förderprogramm sensibilisiert. „Die Landesregierung bezuschusst die förderfähigen Projekte mit bis zu 75 Prozent, was schon eine deutliche Entlastung der Gemeinden bedeutet. Gerade wenn es sich um Projekte handelt, die man ohnehin angehen will bzw. muss, ist das jetzt die Gelegenheit“, befindet man beim Verein Sylter Unternehmer. Allerdings drängt die Zeit, denn andere Gemeinden springen bereits auf den Zug auf, und sobald der Fördertopf ausgeschöpft ist, endet auch die Förderrichtlinie. „Insofern sollten die Überlegungen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Sollte es von Seiten der Gemeinde gewünscht sein, bringen wir uns gerne in den Prozess mit ein. An fehlenden personellen Ressourcen darf es am Ende des Tages in Anbetracht dieses attraktiven Förderprogramms nicht scheitern. Darüber hinaus deckt das Förderprogramm auch Fremdleistungen und externe Honorare mit ab, falls die eigenen Kräfte nicht ausreichen sollten“, schreibt Ronald Glauth abschließend.

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