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NDR zeigt am Montag Reportage über den Hindenburgdamm

Die Nabelschnur für die Insel

Foto: NDR Der Bautrupp um Hannes Hein muss die Lahnungen im Wattenmeer reparieren, denn sie schützen den Damm vor zu starken Wellen.

Insel Sylt.(red/hwi) Die wichtigste Verbindung der Insel Sylt zum Festland ist der Hindenburgdamm. Damit ist er so etwas wie ihre Nabelschnur. Und beständig muss diese Lebensader aufrechterhalten werden. Für das Magazin „Die Nordreportage“ begleitete ein NDR Fernsehteam die Menschen, die sich um den Erhalt, die Pflege und den Ausbau des Damms kümmern.
Einheimische, Gäste und vor allem Güter gelangen über den fast 100 Jahre alten Hindenburgdamm per Bahn auf die Insel. Die Gezeiten und die Witterung im Norden setzen dem Damm jedoch unaufhörlich zu, so dass aufwendige Instandhaltungsarbeiten nötig sind. Er muss permanent kontrolliert werden. Das NDR Fernsehteam begleitet unter anderen Hannes Hein, der mit einem Bautrupp die sogenannten Lahnungen im Wattenmeer repariert. Wichtig sind die Lahnungen, um den Damm vor starken Wellen zu schützen. Für ihre Arbeit kommt auch ein spezieller Schlickbagger zum Einsatz. Bedeutend für den Erhalt des Damms ist auch das Gras, das ihn von beiden Seiten umgibt. Es hält die Erde zusammen und ist damit Teil des Sturmflutschutzes. Zuständig für das Gras ist Volker Hartmund. Von Anfang April bis Ende Oktober fährt er täglich mit seinem Rasenmäher den Damm entlang und mäht das Gras. Neben den Wetterbedingungen gibt es noch etwas anderes, das den Damm zersetzt: Kaninchen. In der Nösse-Schlucht im Sylter Osten, wo der Damm auf die Insel trifft, sind die Nager hochaktiv. Und auch dort sind deshalb Menschen unterwegs, um sie zu vertreiben.
Das Reporterteam spricht mit den engagierten Dammrettern und dokumentiert deren Arbeit. Der Bericht über den Hindenburgdamm ist am kommenden Montag, 1. November, ab 18.15 Uhr unter dem Titel „Die Nordreportage: Arbeiten für Sylts Lebensader“ im NDR zu sehen.


/ veröffentlicht am: 28.10.2021
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