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Zu Besuch bei der Back-AG im Schulzentrum Sylt

Cool am Rührgerät

Foto: Nicole Lütke Peter Lorenzen, Obermeister der Bäckerinnung Sylt, backt mit den Schülern der AG im Schulzentrum Sylt.

Westerland. Der Duft von Kokos und frisch gebackenem Kuchen zieht durch das Schulzentrum Sylt. In der Küche ist mächtig was los: Zehn Schüler der 7. Klasse wuseln um die Arbeitstische herum. Der Mixer wird angeworfen, Butter abgewogen.

Die Back-AG der Schule ist im Einsatz. Auf dem Plan steht: Buttermilch-Kokos-Kuchen. Vorsichtig werden Eier aufgeschlagen, Mehl und Buttermilch verrührt. „Das ist ein Rezept meiner Oma“, erzählt Peter Lorenzen, Obermeister der Bäcker-Innung Sylt. Gemeinsam mit den Bäckermeistern Heiko Funke und Martin Jessen ist Lorenzen an diesem Nachmittag im Einsatz. „Wir versuchen, die Schüler für das Backhandwerk zu begeistern“, sagt Lorenzen, der im bekannten Café „Kupferkanne“ für den Kuchen sorgt.

Im Backhandwerk werden händeringend Fachkräfte gesucht, doch vielen Schulabgängern scheint der Job zu beschwerlich. „Wir versuchen den jungen Leuten zu zeigen, wie viel Spaß es macht, selbst etwas herzustellen. Und wenn sie nicht zu uns in die Backstube kommen, dann gehen wir halt zu ihnen, in die Schulen“, erklärt der Obermeister. So engagieren sich die Bäcker der Innung auf besondere Art für den Nachwuchs.

Worauf muss man beim Backen achten? Wie viel Butter, wie viel Sahne? Und überhaupt – warum Butter? „Butter ist ein Geschmacktsträger, das heißt, alle Aromen werden intensiviert, wenn man mit Butter arbeitet“, erklären die Back-Experten. Jede Woche wird etwas Neues ausprobiert, meistens kommen einfache Rezepte zum Einsatz. „Hauptsache lecker“, sagt Lorenzen und lacht. Die Zutaten und die Küchenutensilien bringen die Bäcker mit.

Alle Schüler sind ruhig und konzentriert bei der Sache und die drei Bäckermeister schaffen es mit viel Humor und Geduld, den richtigen Umgang mit Mixer und Rührlöffel zu erklären. „Backen macht mir einfach Spaß. Ich backe auch Zuhause gerne“, sagt eine Schülerin zu ihrer Motivation. Nach 40 Minuten duftet es herrlich aus den Backöfen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – und sie schmecken auch noch köstlich!


Geschrieben von: Nicole Lütke / veröffentlicht am: 09.06.2022
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