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Sondersitzung des Ortsbeirats Tinnum

Es geht um den Verkehr

Foto: Archiv Unser Archivbild zeigt Tinnum aus der Luft. Unten rechts gut zu erkennen: das Gemeindehaus. Im Hintergrund das angrenzende Westerland.

Tinnum. In den vergangenen Jahren hat die Verkehrsbelastung im Ortsteil Tinnum zugenommen, attestiert der Vorsitzende des Ortsbeirates, Raphael Ipsen. Tinnum, so Ipsen, sei als logistischer Knotenpunkt und bedingt durch seine Lage in der Inselmitte im insularen Vergleich mit am stärksten belastet. „Nördlich der Bahnstrecke ist der Ortsteil gewerblich geprägt. Und im Nordwesten, angrenzend an Westerland und südlich der Bahnlinie, befinden sich hauptsächlich die Wohnquartiere, die noch zum großen Teil als Erstwohnsitz genutzt werden. Tinnum ist sich seiner Bedeutung auf der Insel in dieser Hinsicht bewusst, daher liegt der Fokus nicht darauf, Verkehre zu verbieten, sondern die Verkehrsströme vernünftig und zukunftsweisend zu lenken“, so Ipsen.
Der Ortsteil habe einige verkehrsinfrastrukturelle Aufgaben vor sich, darunter zum Beispiel den Erhalt des Bahnüberganges Königskamp sowie eine Neuplanung des Bring- und Holverkehrs an der Boy Lornsen Schule sowie an der Kita Tinnum. Ipsen weiter: „Außerdem geht es um die Reduzierung des Durchgangsverkehrs und um die Reduzierung der Geschwindigkeit in der Dirksstraße.“
Aus den dargestellten Gründen findet am heutigen Mittwoch, 27. April, in der Pausenhalle der Boy-Lornsen-Schule von 18 bis etwa 20.30 Uhr eine Sondersitzung „Verkehr“ statt. In dieser Sitzung sollen die Problempunkte durch die Beteiligung der Tinnumer identifiziert werden, schreibt Ipsen. Und sie sollen nach Priorität gewichtet werden.
Im Anschluss können Lösungen erarbeitet werden. Alle Tinnumerinnen und Tinnumer sind herzlich eingeladen, an dieser Sondersitzung teilzunehmen.


Geschrieben von: Heiko Wiegand / veröffentlicht am: 26.04.2022
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