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Sicherheit steht in der Asklepios Nordseeklinik ganz weit oben

„Wir gewährleisten den Regelbetrieb“

Foto: Bettina Dethloff Auch zu Pandemiezeiten gewährleistet die Asklepios Nordseeklinik weiterhin den Regelbetrieb.

Von Bettina Dethloff

Westerland. Eine Knie-Operation ist unumgänglich, aber nicht sofort notwendig? Die Darmspiegelung wäre zur Vorsorge ratsam, aber akut gibt es keinen Anlass ? Dann stellt sich aktuell die Frage: Lass ich das jetzt machen oder warte ich lieber noch?

Zu Beginn der Covid-19-Pandemie vor gut einem Jahr wurden Eingriffe, die nicht zwingend notwendig waren, weitestgehend verschoben. Mit diesem medizinischen Shutdown und der Aufstockung von Intensivpflegeplätzen stieg man zunächst in einen Notbetrieb ein, weil man nicht einschätzen konnte, wie hart die erste Infektionswelle uns treffen würde.
„Wir sind jedoch in keine Schockstarre verfallen, was Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe betrifft“, erklärte Dr. Dieter Telker, Leitender Arzt der Chirurgie und Krankenhaushygieniker der Asklepios Nordseeklinik.

Im Frühsommer vergangenen Jahres konnte die Nordseeklinik wieder in den Regelbetrieb zurückkehren, die Schutzmaßnahmen indes wurden nicht nur erhalten, sondern sogar erweitert. Dies galt unter anderem für die Durchführung von Tests auf Covid-19. Die zeitlichen Abstände, in denen das medizinische Personal, aber auch Mitarbeiter in anderen Bereichen aktuell getestet werden, sind stets Anlass anlassbezogen. „Je nachdem, wie die Gefährdung des Einzelnen gerade einzuschätzen ist, kann das sogar täglich der Fall sein“, betonte Dr. Telker. Auch bei Patienten finden die Tests auf eine mögliche Covid-19-Infektion inzwischen häufiger statt. Dazu gehören aktuell neben den stationären Behandlungen beispielsweise auch ambulante Operationen oder Magen-Darmspiegelungen. Die Testkriterien werden fortlaufend anhand der Teststrategien und Verordnungen des Robert-Koch-Instituts und der zuständigen Behörde angepasst.
Der Zugang für Patienten verläuft in aller Regel durch den Haupteingang der Klinik.

Die Eingangstür ist offen, im nachfolgenden Schleusenbereich zur Eingangshalle kann man sich dann via Haustelefon anmelden. Patienten mit Symptomen werden von Personal in Schutzkleidung in gesonderte Untersuchungsräume gebracht, um Berührungspunkte mit anderen Patienten und Personal zu verhindern.

Die übrigen Patienten werden von dem Mitarbeiter, der den Einlass kontrolliert, auf die Räumlichkeiten verteilt, wo sie entsprechend ihrer Beschwerden untersucht und behandelt werden. Damit diese Abläufe in den sogenannten Kernzeiten möglichst unkompliziert vonstatten gehen, nimmt durchgängig ein Mitarbeiter der Klinik die Eingangskontrolle zur Klinik wahr.

Ob eine Begleitperson das Krankenhaus aktuell betreten darf, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Begleitung für jüngere Kinder ist natürlich erlaubt – und immer auch dann, wenn die zu untersuchende Person sich nicht selbst erklären kann, etwa bei einer Demenzerkrankung. „Da müssen wir auch mal Einzelfallentscheidungen treffen“, so der Hygieneexperte. „Ein psychisch stabiler 13-jähriger Patient mit einer leichten Verletzung kommt auch allein zurecht, eine akut traumatisierte Person, egal welchen Alters, eher nicht.“

In Bezug auf medizinische Untersuchungen und Behandlungen gibt es aktuell keine Einschränkungen. „Wir gewährleisten weiterhin den Regelbetrieb“, sagte Dr. Telker. „Doch natürlich steht der Sicherheitsgedanke ganz oben. Die Abläufe im Krankenhaus werden dem aktuellen Infektionsgeschehen und den neuen Forschungserkenntnissen laufend angepasst. Sollten die Inzidenzwerte stark ansteigen, werden wir zum Beispiel die Notwendigkeit geplanter Eingriffe neu abwägen und individuell entscheiden, ob eine Verschiebung sinnvoll ist.“ Telkers Appell: „Notfälle wie eine Unfallverletzung oder ein Verdacht auf einen Herzinfarkt dulden selbstredend nie einen Aufschub. Aber auch in leichteren Fällen, besonders, wenn die Diagnose unklar ist, sollte niemand einen notwendigen Arztbesuch aus Angst vor einer Infektion hinauszögern.“


Veröffentlicht am: 19.05.2021
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