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Ralf Obluda-Kruber will Kandidat für Bürgermeisterwahl werden

Unbelasteter Kandidat von außen

Foto: wwi Sein Ziel ist die Stichwahl: Ralf Obluda-Kruber im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Heiko Wiegand.

Von Heiko Wiegand

Gemeinde Sylt. Da waren‘s plötzlich vier: Ralf Obluda-Kruber will an der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 7. März, teilnehmen. Dafür braucht er in den nächsten Tagen zwar noch etwa 60 Unterschriften von in der Gemeinde Sylt gemeldeten Wahlberechtigten, aber er ist guter Dinge, das zu schaffen. Ralf Obluda-Kruber kann Verwaltung, sagt er. Kommunalverwaltung. Der 50-jährige Berliner arbeitet seit rund 30 Jahren im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und leitet im Sozialamt den Fachbereich Pflege. Auch im Jugendamt war er bereits tätig – und er möchte gerne auf Sylt unter Beweis stellen, dass er die Führung einer Verwaltung beherrscht. Politisch in Richtung Schwarz-Grün zu Hause, will er sich als „unabhängigen Kandidaten von außen“ vorstellen. „Ich bin unbelastet und sehe vor allem Chancen bei jüngeren Wählern, bei den nach Sylt Zugezogenen – und auch bei denen, die in den vergangenen Jahren nicht zur Wahl gegangen sind.“

Sein Ziel ist, in die Stichwahl zu kommen, „die Sylter, die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind freundlich auf mich zugekommen, und einige Menschen hier auf der Insel kenne ich ja bereits.“
Die Ehefrau von Ralf Obluda-Kruber ist auf der Insel keine Unbekannte: Sie leitet das „Show Time“ in Westerland. In der Norderstraße gibt es nach Corona wieder eine Cocktailbar mit Livemusik zu erleben, in der auch Künstler auftreten werden, vom Comedian bis zum Musiker. „Aber bis Ende März wird sich da coronabedingt nicht viel tun, wir hoffen ab April auf Lockerungen auch in der Gastronomie.“
Der mögliche Kandidat ist bereits auf die Insel gezogen und kann – auch per Homeoffice – etwa die Hälfte seiner Zeit auf Sylt verbringen, die andere Hälfte in Berlin. Am kommenden Samstag, 9. Januar, können Interessenten auf dem Westerländer Wochenmarkt mit Ralf Obluda-Kruber ins Gespräch kommen. Vor dem Rathaus steht er für Fragen bereit.
Seine positiven Charaktereigenschaften? „Ich kann gut zuhören und bin empathisch. Ich kann gut moderieren und vermitteln – und ich glaube, ich kann mich auch durchsetzen.
Und wo ist er nicht so gut? „Ich neige zur Ungeduld. Und manchmal handele ich zu schnell.“
Das hat er sich auf die Fahnen geschrieben:

• Er will die Situation der Sylt-Pendler verbessern. Sie sollen „gesund und sicher“ auf die Insel kommen – und wieder zurück. Um dieses Ziel zu erreichen, will der gebürtige Berliner Vertreter der Bahn und der Tourismusverbände an einen Runden Tisch setzen und „konkret verhandeln“.
• Parkplätze in der Innenstadt: Ralf Obluda-Kruber will sich dafür einsetzen, dass – gerade in der Hochsaison – die Gebühren für Parkplätze am Rande der Westerländer Innenstadt prinzipiell geringer ausfallen sollten als mittendrin, vielleicht sogar kostenlos. Damit will der mögliche Kandidat die Innenstadt vom Verkehr entlasten.
• Für den Nachwuchs auf der Insel wünscht er sich den Aufbau eines Jugendzentrums, verbunden mit der Absicht, einen Jugendsozialarbeiter auf die Insel zu holen. Den Bau einer Skaterbahn unterstützt Obluda-Kruber, fragt aber, ob der geplante Standort auf dem Gelände des heutigen Syltstadions der richtige ist. So gut müsse das Angebot für den Nachwuchs auf der Insel sein, dass die jungen Menschen später auch auf Sylt wohnen bleiben.
• Auch um das wichtige Thema Wohnraum auf Sylt will sich Ralf Obluda-Kruber kümmern: „Das ist ein sehr großes Thema.“
• Gibt es auf dem Gebiet der Gemeinde Sylt genügend Müllkörbe? Und: Der mögliche Kandidat kann sich Projekte vorstellen, die sich die Beseitigung von Unrat an Stränden zum Ziel setzen. Oder von Zigarettenkippen.

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