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Sylt-Video geht viral

Tanzen gegen den Corona-Frust

Foto: Leon Hellberg

Westerland.(ros) Die Insel geht gerade viral – dank eines Videos, das Sylter gedreht haben. Die „Tanz-Challenge“ zu dem Hit „Jerusalema“ von dem südafrikanischen Produzenten Master KG, gesungen von Nomcebo Zikode, erobert die Welt und sorgt nun auch hier für gute Laune in dunklen Zeiten. Zu „Jerusalema“ tanzt die Hundestaffel des DRK in den Dünen, die Mitarbeiter vom Roten Kreuz vor ihren Einsatzfahrzeugen und die MTAs in den Arztpraxen. Auch in Sylter Tracht wird stilvoll zu Jerusalema getanzt, der Rhythmus reißt selbst die Nordlichter mit. Es scheint so, als habe sich halb Sylt den Corna-Frust aus der Seele getanzt. Initiatorin Ines Schlüter von der Agentur Sylter Ferienobjekte und ihren Mitstreitern ist es gelungen, ganz einfach Freude zu verbreiten: „Ich hatte die Idee, das auch auf Sylt zu machen“, erklärt sie. Als sie die Tanz-Challenge im Internet gesehen hatte, stellte sie einen Aufruf auf Facebook. Aber an Stelle von Begeisterung schlug ihr zunächst erstmal starker Gegenwind entgegen. „Die Leute fragten mich, ob man denn wirklich tanzen müsse, wenn überall Menschen sterben.“ Doch Ines Schlüter entschied sich dazu, es trotz der Bedenken zu machen: „Ich wollte einfach Licht in den Tunnel bringen und zeigen, es geht doch auch weiter.“ Gemeinsam mit dem Studenten Leon Hellberg beschloss sie, das Video zu machen. Es fanden sich dann viele Menschen, die spontan bereit waren, dabei zu sein. Gedreht wurde an vielen Orten: im Stall auf dem Bauernhof, in einer Arztpraxis, in den Dünen, in Sylter Tracht im Garten, am Kliff – und eine Drohne filmte Sylt von oben – Lebensfreude pur. Die Resonanz auf das Tanzvideo ist überwältigend. „Wir haben wahnsinnig viele Aufrufe und nicht einen einzigen negativen Kommentar bekommen“, freut sich Ines Schlüter.

Der Link zum Video https://youtu.be/tMwMz5vMLAE

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