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Die Drohnenstaffel des DRK stellt sich vor

Nur fünf Minuten bis zum Start

Foto: DRK Sylt/Westerland Die Einsatzdrohne kann bei bis zu neun Windstärken aufsteigen.

Insel Sylt.(red) Sie haben sozusagen die Lufthoheit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Sylt/Westerland: Elf Mitglieder bilden die 2019 gegründete Drohnenstaffel, nachdem sie zuvor neben einer Ausbildung zum Sanitäter auch die Prüfung für den Drohnen-Führerschein (Kenntnisnachweis) ablegten. Am Ort des Geschehens braucht es nur gut fünf Minuten, und die hochmoderne Drohne kann abheben. Zum Einsatz kommen die Helfer und ihr fliegendes Auge in ganz unterschiedlichen Situationen: Zur Unterstützung der DRK-Wasserwacht bei der Personensuche im Wasser, zur Unterstützung der DRK-Hundestaffel bei der Personensuche an Land – und darüber hinaus zur Unterstützung der Feuerwehr und der Polizei bei besonderen Lagen. Zudem hilft die Drohnenstaffel Landwirten bei der Suche von Rehkitzen in den Feldern, damit diese nicht unter die Mähmaschinen geraten.
Herzstück der Staffel ist die Einsatzdrohne vom Typ „Matrice V210“, die – je nach Wetterlage – eine Flugzeit von etwa 30 Minuten absolvieren und bei bis zu neun Windstärken fliegen kann. Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera zur Personensuche ausgestattet, zudem lassen sich mittels einer Zoom-Kamera Personen auch in größeren Sylter Gebieten wie weitläufigen Dünenlandschaften oder langen Sandstränden ausfindig machen. Als Besonderheit ist die Drohne zudem mit einem Lautsprecher ausgestattet, der Durchsagen bei Gefahrensituationen ermöglicht.
„Für die Drohnenstaffel wurde vom DRK Sylt/Westerland eigens ein spezielles Fahrzeug konstruiert, dessen Kastenaufbau das Domizil der Einsatzdrohne ist. Dieses Fahrzeug ist zudem unter anderem mit einem Suchscheinwerfer, einem Lichtmast und einem Hochleistungs-Fernglas ausstaffiert“, weiß Staffelleiter Thomas Mordhorst.

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