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Sylt Quelle stellt Abfüllung ein

Nicht mehr in der Flasche

Foto: Sylt Quelle Sylter Mineralwasser wird es künftig nicht mehr in Flaschen geben. Die Quellen im Sylter Süden sollen aber erhalten bleiben.

Insel Sylt.(red/hwi) Die Sylt Quelle ist auf der Insel eine Institution, ihr Wasser ist weit über die Insel hinaus bekannt, in ihrer Abfüllhalle waren in den vergangenen Jahrzehnten viele tausend Kulturfans zu Gast, wenn Joachim Wussow zum Meerkabarett lud. Doch nun geht die Förderung des Wassers und seine anschließende Abfüllung in Glas-Mehrwegflaschen zu Ende. Das bestätigte Joachim Wussow für die Sylt Quelle auf Anfrage unserer Zeitung.

Wussow: „Abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie wird es einen fließenden Übergang zwischen der Produktion und der Möglichkeit für die Sylter geben, sich selbst etwas abzuzapfen.“ Weiteres werde dann aktuell bekannt gegeben.

„Die Entscheidung für den jetzigen Termin fiel bereits Mitte vergangenen Jahres, da diverse aufwendige Reparaturen und auch erhebliche Ersatzinvestitionen absehbar waren“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hätten die Sylt Quelle, deren Hauptkunde die Sylter Gastronomie ist, zusätzlich belastet. Antje Wachs, die geschäftsführende Gesellschafterin der Sylt-Quelle Vertriebsgesellschaft, wird die Kunden frühzeitig informieren, wenn die Lagerbestände zu Neige gehen – voraussichtlich im Laufe des Sommers. Neben der Abfüllung ist das Meerkabarett und die Stiftung Kunstraum Sylt Quelle in der Sylt Quelle beheimatet. Das Meerkabarett soll dieses Jahr am 5. Juli starten, falls es die Pandemie-Entwicklung zulässt. „Seit eineinhalb Jahren stehen wir im Gespräch mit der Politik, um gemeinsam zu überlegen, was zukünftig in der Hafenstraße entstehen könnte. In diesem Rahmen haben wir auch bereits diverse Anregungen und konkrete Wünsche von Syltern erhalten“, heißt es in der Pressemitteilung. Und weiter: „Wir glauben mit der Weiterentwicklung der Sylt Quelle einen wichtigen Impuls für Rantum und den Hafen bewirken zu können.“ In der nächsten Bauausschusssitzung im April soll darüber diskutiert werden. In jedem Fall soll das Mineralwasser nicht verschwinden. Die Brunnen und die Wasseraufbereitung sollen erhalten und das Sylt Quelle Mineralwasser soll auch in Zukunft – wenn auch in anderer Form – erlebbar bleiben. „Die Sylt Quelle versiegt nicht“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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