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Gemeinde Sylt verbessert Katastrophenschutz durch mobile Sirenen

Im Notfall schneller warnen

Foto: Gemeinde Sylt Die mobilen Sirenen können auch auf Fahrzeugen montiert werden, um die Bevölkerung auch visuell auf besondere Lagen hinzuweisen.

Gemeinde Sylt. Jeder kennt diese Situation: In den Nachrichten häufen sich Meldungen, dass ein Sturm große Schäden verursacht hat oder ein Land von einer Überflutung betroffen ist. Solche Ereignisse machen zum einem betroffen, zum anderen fragt man sich, was passiert, wenn eine solche Katastrophe vor der eigenen Haustür stattfindet. Wie wird die Bevölkerung gewarnt, um Schlimmeres zu verhindern? Aus diesem Grund bereitet sich die Gemeinde Sylt akribisch vor, um im Katastrophenfall für alles gewappnet zu sein.
„Wir sehen gerade durch die jüngsten Ereignisse, wie wichtig der Katastrophenschutz ist. Niemand wünscht sich, dass solche Fälle eintreten. Sollte es doch dazu kommen, möchten wir als Gemeinde gut aufgestellt sein“, sagt Birger Rogge vom Amt für Ordnung und Soziales, Fachdienst Ordnungsrecht.
Gerade hohe Windgeschwindigkeiten oder die Gefahr von Deichbrüchen sind auf Sylt immer wichtige Themen. Die Sachbearbeiter Sven Lewald und Birger Rogge aus dem Bereich Brand-, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Gemeinde kümmern sich unter anderem um solche Themen. Sie sind nur ein Teil des Katastrophenschutzes der Insel. Vor allem im Bereich schnelle Warnungen hat die Gemeinde Fortschritte gemacht. Kürzlich konnten mobile Sirenen der Firma Hörmann getestet und in Betrieb genommen werden. Insgesamt wurden drei Geräte angeschafft, um die Bevölkerung im Katastrophenfall punktuell mit Sprachdurchsagen oder Alarmtönen zu warnen. Durch ein zusätzlich eingebautes, blaues Blinklicht weisen die Sirenen auch visuell auf besondere Lagen hin. Die Gerätschaften können nicht nur an einem festen Punkt eingesetzt, sondern auch auf Fahrzeugen montiert werden. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir jetzt diese Möglichkeiten haben. Gerade die rechtzeitige Weitergabe von Informationen kann größeren Schaden verhindern.“ Darüber hinaus ist ein neues Netz aus stationären Sirenen geplant.


Geschrieben von: Redaktion / veröffentlicht am: 27.02.2024
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