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Gelungene Jubiläumsfeier der Johanniter-Tagespflege

Es war ein Kraftakt

Foto: Sylt Connected Als Dank für das Engagement der Mitarbeiterinnen überreichte Dr. Bodo Stoschus Anja Asmussen einen Blumenstrauß.

Westerland. Seit fünf Jahren gibt es nun schon die Tagespflege der Johanniter in Westerland – das nahmen die Verantwortlichen zum Anlass, um vor kurzem einmal Rückschau zu halten und das junge Jubiläum mit Gästen im Seniorenzentrum in der Westerländer Steinmannstraße 65 zu feiern und die Räumlichkeiten für eine Besichtigung zu öffnen. Erschienen waren neben zahlreichen Senioren unter anderem auch die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Martha Berendes, die Johanniter-Kuratoriumsmitglieder Oliver Ewald, Dr. Uwe Painer und Dr. Bodo Stoschus sowie die Vorsitzende des Sylter Sozialausschusses, Ulrike Körbs, und ihr Vorgänger Eberhard Eberle.

Ein Kraftakt mit gutem Ende

Letzterer konnte sich gut daran erinnern, als das Gebäude in seiner Amtszeit 2015 von der Gemeinde Sylt übernommen und dann an die Johanniter vermietet wurde. Der Schritt bis zur Eröffnung der Tagespflege sei keineswegs ein leichter gewesen: „Es war ein Kraftakt und eine große Herausforderung. Aber am Ende stellte sich das Vorhaben als zweifellos gut heraus.“
Offensichtlich – denn die Mitarbeiterinnen der Tagespflege leisten einen großartigen Beitrag dazu, dass Pflegebedürftigen eine Abwechslung im sonst festgelegten Alltag sowie ihren Angehörigen eine wesentliche Entlastung geboten wird. Bürgervorsteher Frank Zahel ließ es sich deshalb nicht nehmen, den engagierten Damen dafür zu danken: „Sie haben trotz Corona durchgehalten. Das war sicher nicht immer einfach.“

Von den Anfängen des Ordens

Dafür bedankte sich auch Kurator Dr. Bodo Stoschus bei der Tagespflege-Mitarbeiterin Anja Asmussen mit einem Blumenstrauß, nachdem er in einer ausführlichen Rede einen Überblick über die Geschichte des Johanniterordens gegeben hatte: Seit seinen Anfängen im mittelalterlichen Jerusalem habe der Orden durch die Jahrhunderte hindurch, während vieler Kriege und politischer Wirren sein Bestehen behaupten können. Immer sei er seiner Maxime treu geblieben: „den Glauben verteidigen und der Not abhelfen.“ Schon in Gründerzeiten des Johanniter-Ordens, zu Beginn des 11. Jahrtausends, habe man erkannt, dass „es ohne Frauen in der Pflege nicht klappt“, so Stoschus. Er schloss seinen Vortrag mit der Hoffnung, „der Johanniter-Orden werde sich auch weiterhin dem Elend der Welt entgegenstellen können“.

Gottesdienst und Kaffeetafel

In schweren Zeiten steht auch Gott den Menschen zur Seite, so die Botschaft des kleinen Gottesdienstes, den Pastor Simon Ulrich anschließend für die Festgäste und Mitarbeiter abhielt. Zusammen mit Kantor Christian Bechmann lud er alle zum gemeinschaftlichen Singen ein, bevor anschließend bei Suppe sowie Kaffee und Kuchen gemütlich beisammen gesessen und geschnackt wurde.
Das Angebot der Tagespflege mit qualifizierter Betreuung, geselligen Aktivitäten und der Möglichkeit, sich auszutauschen ist in den fünf Jahren schon von vielen gern angenommen worden. Einige Plätze sind noch frei – Interessenten finden Informationen auf der Johanniter-Homepage oder erreichen den Einrichtungsleiter Ortwin Merckens unter Tel. 04651 9950-600.


Geschrieben von: Redaktion / veröffentlicht am: 22.11.2022
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