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Portraits der Fotografin Angelika Platen in der Galerie Herold zu sehen

Ein Auge für die Künstler

Foto: Platen „Zwei im Spiegel“, Sigmar Polke mit Angelika Platen, Düsseldorf 1971

Kampen. Die deutsche Fotografin Angelika Platen hat mit ihren gefeierten Bildserien und Porträts zahlreichen Kollegen ein bleibendes Denkmal gesetzt – und sich selbst weltweiten Ruhm erworben. Unter dem Titel „Nah dran“ zeigt die Galerie Herold von Sonntag, 28. Mai bis 22. Juli eine Auswahl persönlicher Aufnahmen der weltberühmten Künstler.
Angelika Platen wurde am 19. Februar 1942 in Heidelberg geboren. Sie ist vornehmlich für ihre Künstlerportraits bekannt. Die Fotografin studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Orientalistik an der Freien Universität Berlin und absolvierte anschließend ein Fotografie-Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Seit 1968 ist sie als Fotografin und Bildjournalistin tätig. In den 1970er Jahren leitete sie die Galerie von Gunter Sachs in Hamburg, wo sie begann, zahlreiche Porträts junger Künstler aufzunehmen, von denen einige heute weltweit bekannt sind. Nach einer Pause in den 1980er Jahren nahm Platen 1997 ihre fotografischen Studien wieder auf und setzte ihre Arbeit fort, ohne ihren Stil zu verändern.
In ihren Porträts zeigt sie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler im Kontext ihrer Werke, häufig in schwarz-weiß. Angelika Platen hat eine herausragende Anzahl zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler portraitiert, darunter in Phase I Georg Baselitz, Joseph Beuys, Christo, Hanne Darboven, Walter de Maria, Dan Graham, Blinky Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter, James Rosenquist, Günther Uecker und Andy Warhol. In Phase II fotografierte sie unter anderem Marina Abramovic, John Armleder, Christian Boltanski, Jeff Koons, Neo Rauch, Julian Rosefeldt, Monica Bonvicini und Thomas Struth.
Einige der früheren Newcomer, die sie in den 1960/70ern porträtiert hatte, fotografierte Platen später ein zweites Mal und schlug somit eine eindrucksvolle Brücke hin zu den inzwischen ins Alter gekommenen etablierten Künstlern. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist zum Beispiel die Künstlerin Hanne Darboven, aber auch Markus Lüpertz oder Goehard Graubner.
Viele der Titel ihrer Werke hatte ihr langjähriger Lebensgefährte, der Kulturjournalist und Publizist Günter Engelhard, Herausgeber ihrer Bücher und Verfasser vieler Texte über sie, ersonnen. Angelika Platens Werke wurden in vielen renommierten Institutionen ausgestellt, darunter im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, im Martin-Gropius-Bau, dem Haus am Lützowplatz und im Instiut-Francais in Berlin. Platen präsentierterte auch ihre Porträts in den Goethe-Instituten in Washington und Paris.
Die Galerie ist montags bis samstags von 11 bis 18 Uhr sowie sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Galerie Herold
Braderuper Weg 4
25999 Kampen
04651 45 135
www.galerie-herold.de


Geschrieben von: Redaktion / veröffentlicht am: 23.05.2023
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