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„KlimaSchulKongress“ im Schulzentrum mit Teilnehmern aus aller Welt

Dialoge zwischen Sylt und Sydney

Foto: Peter Marnitz

Von Peter Marnitz

Westerland. Die Vorbereitungen dauerten buchstäblich bis zur letzten Minute, doch der Aufwand hat sich gelohnt. Als sich in der vergangenen Woche die Teilnehmer zuschalteten, konnte der erste vollkommen digitale „KlimaSchulKongress“ im virtuellen Raum des Schulzentrums starten. Das ursprünglich als Vor-Ort-Konferenz geplante Ereignis musste im Zeichen von Corona komplett digitalisiert werden.

So wurde das Schulzentrum zum virtuellen Gastgeber bei dem buchstäblich alle Verbindungen zusammenliefen. Die Teilnehmer, unter anderem rund 300 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9fg, 10ab und der kompletten Oberstufe, saßen nicht nur auf der Insel an ihren Endgeräten. Es entspannen sich Dialoge zwischen Sylt und Sydney, wo sich Dr. Nina N. Ridder als Expertin für Klimawandel in die Diskussion einbrachte.

Zentrales Thema war der Klimawandel, seine Folgen und die Möglichkeiten, noch etwas zu retten. Unter dem Titel „Klimawandel Szenarien – das sagt die Wissenschaft“ sensibilisierte Professor Peter Lemke, Senior Advisor am Alfred-Wegener-Institut, die Teilnehmer mit seinem Impulsvortrag für das Thema und machte deutlich, dass nur eine radikale Verhaltensänderung noch eine Verlangsamung der Klimaveränderung bewirken könnte.

Wie das vor Ort geschehen könnte und welche Auswege es geben kann, dazu waren unter anderem Kreispräsident Manfred Uekermann (Tinnum), Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing Gesellschaft, und Professor Carsten Fichter, Experte für die Energiewende an der Hochschule Bremerhaven, zu einer Talkrunde eingeladen. Mit eigenen Beiträgen zugeschaltet wurden auch Lena Theissig, Delegierte der Fridays for Future Sylt, und Oisín Boersma, Student im Fachbereich Forstwirtschaft, ehemaliger Schüler des Schulzentrum Sylt. Mit dem lebhaften Pro und Contra der Schülerinnen und Schüler-Talkrunde „Was müssen WIR tun?“ ging die buchstäblich weltweit beachtete Veranstaltung nach rund zwei Stunden zu Ende. Schulleiterin Gonde Detlefsen bedankte sich für das Organisationsteam des Schulzentrums, das mit akribischer Vorbereitung für den digitalen Erfolg gesorgt hat. Für die Sylter Schule ist der virtuelle Raum kein Neuland. Schon 2016 startete im Schulzentrum die Digitalisierung. Inzwischen ist nicht nur die Computer-Ausstattung auf der Höhe der Zeit, auch das Kollegium geht gut geschult in die digitale Zukunft.

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