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Morgen ist Valentinstag

Der Tag der romantischen Liebe

Foto: Pixabay

Insel Sylt.(P.M.) Wenn mitten in der kalten Jahreszeit Herren jeden Alters zu Rosenkavalieren werden, wenn große Herzen Glückwunschkarten zieren und wenn auch kleine Schmuckstücke große Freude bereiten, dann ist wieder Valentinstag. Für junge Paare ist der 14. Februar ein nicht wegzudenkender Feiertag, ältere Menschen hatten Zeit, sich in den vergangenen Jahren an diesen Tag der kollektiven Liebesbeweise zu gewöhnen.

In Deutschland hat sich der Valentinstag erst langsam ab den 1950er Jahren verbreitet. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch im Land stationierte US-Soldaten erstmals bekannt. Erst in den letzten Jahrzehnten trat der nicht nur bei Verliebten, sondern auch bei Floristen, Süßwarenhändlern und Juwelieren äußerst beliebte Tag seinen Siegeszug zwischen Sylt und den Alpen an. Der Valentinstag am 14. Februar soll ursprünglich der Gedenktag für den Bischof Valentin von Terni gewesen sein. Um ihn ranken sich viele Legenden. Zum Beispiel soll er Soldaten verheiratet haben, obwohl dies verboten war. Bei einer anderen Gelegenheit soll er Verliebten Blumen aus seinem Garten geschenkt haben.

Valentin von Terni wird mit so vielen Legenden in Verbindung gebracht, dass anzunehmen ist, dass auch die Geschichten anderer Menschen des Namens Valentin ihm zugeschrieben wurden. Als sicher belegt gilt, dass Valentin von Terni als Märtyrer starb. Er soll am 14. Februar 269 nach Christus hingerichtet worden sein. Gut zwei Jahrhunderte später richtete die christliche Kirche daher den 14. Februar als Gedenktag ein. So entstand der Valentinstag im ursprünglichen Sinne. So wie im menschlichen Zusammenleben die Entwicklung von erster Verliebtheit zu tiefer Liebe oft ein langer Prozess ist, verging auch noch eine lange Zeit, bis aus dem kirchlichen Gedenktag ein Festtag der romantischen Liebe wurde. Die Tradition, am 14. Februar die innige Beziehung zwischen Menschen zu feiern, entwickelte sich erst rund 1.000 Jahre später ab dem 14. Jahrhundert.

Der von Frankreich ausgehende Minnegesang und seine Liebeslyrik könnte die Valentinsbräuche hervorgebracht haben. Seit dem 15. Jahrhundert wurden in England sogenannte „Valentinspaare“ gebildet, die sich gegenseitig kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und so kam er dann durch US-Soldaten nach Deutschland. Es ist eigentlich unerheblich, wie der Tag entstand, denn nur die Liebe zählt.

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