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Drei Sylter landen beim internationalen Gin-Masters in London auf dem 1. Platz

Der finale, der beste Gin

Foto: Heiko Wiegand Einfach mal der beste London Dry Gin von rund 300 Sorten – die drei Sylter Ralf Schultz, Philipp Jacobsen und Melf Lange (v.l.) freuen sich über ihren Erfolg und haben den „Trii Gin“ auf den Markt gebracht.

Insel Sylt. Die Geschichte ist eigentlich zu verblüffend, als dass sie stimmen könnte. Aber sie stimmt. Sie spielt auf Sylt. Und an dieser Stelle soll sie kurz erzählt werden.
Die drei Sylter Melf Lange (38), Philipp Jacobsen (35) und Ralf Schultz (62) kennen sich eigentlich vom gemeinsamen Karten spielen und vom Angeln. Irgendwann haben sie aus einer Laune heraus ein Probierpaket Gin bestellt, ein privates Tasting mit den verschiedenen Sorten veranstaltet. „Das war der Auslöser für eine Leidenschaft“, erzählt Melf Lange. Es hat nicht lange gedauert, bis die drei Westerländer sich entschlossen haben, gemeinsam einen eigenen Gin zu kreieren.
Jetzt muss Philipp Jacobsen lachen. „Der erste hat abartig geschmeckt. Das Ergebnis des zweiten Versuchs konnte man zwar trinken, aber er hat nicht ausgesehen wie ein Gin“, erinnert er sich. Anfängerfehler.

Die drei Sylter schmunzeln. Sie lassen sich von ihren ersten Versuchen nicht entmutigen, hantieren mit Alkohol und Bio-Alkohol, mit verschiedenen natürlichen Pflanzen und Kräutern wie Zitrone, Orange, Vanille, Rosmarin und Thymian. Die nennt man in der Fachsprache der Gin-Experten „Botanicals“. Sie sind fast ein halbes Jahrzehnt lang auf der Suche nach dem perfekten Geschmack. Sie investieren Zeit, Kreativität und Geduld, jeder Brand ein kleines bisschen besser. Sie arbeiten akribisch an ihrem Gin. Bis Melf, Philipp und Ralf nach dem wer weiß wie vielten Versuch davon überzeugt sind, dass an diesem letzten, finalen Gin jetzt wirklich alles stimmt und rund ist.

Sie beschließen, ihre Kreation künftig nicht nur mit Freunden und Bekannten zu genießen: „Der hat so gut geschmeckt, dass wir darüber hinaus gehen wollten. Deshalb haben wir ihn auf den Markt gebracht“, erzählt Ralf Schultz. Für den „Trii Gin“ der drei Sylter musste deshalb ein Businessplan her und ein perfektes Produktdesign. Hat alles geklappt. Im vergangenen Jahr ist der „Trii Gin“ auf den Markt gekommen. Ihn gibt‘s jetzt im Handel und in der ausgewählten Gastronomie – unter anderem im „Roten Kliff“ und im „Gogärtchen“. Und viele Shops auf der Insel und darüber hinaus haben die Sorte in ihr Sortiment aufgenommen. Das alles ist an sich schon eine runde Erfolgsstory.

Aber es kommt noch besser: Die drei Sylter haben ihren „Trii Gin“ im vergangenen Jahr bei den internationalen Gin Masters 2021 in London angemeldet. „300 Gin-Sorten hat‘s allein in der Kategorie ,London Dry Gin‘ gegeben. 35 Juroren haben die Proben getestet, ohne dass sie wussten, woher die Gin-Sorten gekommen sind und wer sie abgegeben hat. Am Ende haben wir kaum glauben können, dass wir auf dem ersten Platz gelandet sind“, berichtet Ralf Schultz. 96 von 100 Punkten haben die Sylter abgeräumt, der Lohn dafür: eine der begehrten Master-Medals von The Spirit Business.

Die Geschichte ist eigentlich zu verblüffend, als dass sie stimmen könnte. Zu erfolgreich für die nackte Wahrheit. Aber sie stimmt tatsächlich! Und diese Story kann man sogar schmecken: Schön herb kommt sie daher durch Wacholder, ein fruchtiges und frisches Aroma durch Zitrone und Orange, herrlich samtig durch Vanille, wild und würzig durch Rosmarin und Thymian, wunderbar komplex unter anderem durch Piment, Rosenblüte und Süßholzwurzel. Lust? www.trii-gin.com


Geschrieben von: Heiko Wiegand / veröffentlicht am: 06.09.2022
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