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Polizei weist auf bestehende Verbote zum Jahreswechsel hin

Bitte kein Alkohol in der Öffentlichkeit

Foto: Pixabay

Kiel/Insel Sylt.(red/ots) Silvester steht auch für die Landespolizei in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen: Einsatzkonzept und Kräftemanagement sind landesweit auf die aktuelle Corona-Lage abgestimmt. Für den Jahreswechsel wird die Landespolizei ihre Präsenz in diesem Jahr deutlich erhöhen. Dieses Jahr gibt dabei die schleswig-holsteinische Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Schwerpunkte vor:

• Einhalten von Mindestabständen, keine Ansammlungen und Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen
• Verbot des Alkoholtrinkens in der Öffentlichkeit

Hinzu kommen die polizeilichen Tätigkeiten, die in jeder Silvesternacht auf der Tagesordnung stehen: Trunkenheit im Verkehr, Unfallgeschehen, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und Körperverletzungen, häufig einhergehend mit erhöhtem Alkoholkonsum.

Der Verkauf von Pyrotechnik ist in diesem Jahr generell verboten. Auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen Flächen, auf denen zu Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, dürfen Feuerwerkskörper nicht verwendet werden. Kreise und kreisfreie Städte weisen dazu Flächen und zeitliche Beschränkungen durch Allgemeinverfügung aus, für die dieses Verbot gilt. Losgelöst von den diesjährigen Regelungen zum Verkaufsverbot von Pyrotechnik warnt die Polizei ausdrücklich vor dem Herstellen und/oder Abbrennen illegaler Pyrotechnik. Fehlen das CE-Kennzeichen und entsprechende Registriernummern, ist Vorsicht geboten! Feuerwerkskörper aus dem östlichen Ausland enthalten in der Regel einen sogenannten Knallsatz, der bei der Reaktion eine Explosionsenergie entwickelt und schwere Verletzungen zur Folge haben kann.

Ein positives Fazit der Landespolizei: „Die Bevölkerung Schleswig-Holsteins hat sich ganz überwiegend und vorbildlich an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten und uns weitgehend bei unserem Handeln unterstützt. Wir möchten als Landespolizei an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, diese Haltung trotz der damit verbundenen Einschränkungen beizubehalten. Unser gemeinsames Ziel sollte in diesem Jahr ein friedliches, ruhiges Silvester mit geringem Infektionsrisiko sein.“


Veröffentlicht am: 30.12.2020
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