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Wieder Alltagsmenschen in Wenningstedt-Braderup aufgestellt

Bereits im dritten Jahr zu Gast

Foto: TSWB Die Alltagsmenschen sind wieder in Wenningstedt zu sehen. Sie wurden in der vergangenen Woche an markanten Orten aufgestellt.

Wenningstedt-Braderup.(red/hwi) Mitte vergangener Woche wurden zehn neue „Alltagsmenschen“ an der Promenade in Wenning­stedt aufgestellt. Die beliebten Figuren der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner sind bereits im dritten Jahr in Folge zu Gast auf der Insel, heißt es in einer Pressemitteilung des Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup.
Sie treten allein, mit Hund oder in Gruppen auf, tragen Anzug, Badeshorts oder Lederjacke. Ob gesellig auf Sofas, alleine in den Himmel schauend oder zu zweit fachsimpelnd: An verschiedenen Stellen überraschen die Alltagsmenschen von Christel und Laura Lechner und zaubern ein Lächeln auf viele Gesichter. Einige Alltagsmenschen leben inzwischen dauerhaft auf Sylt: die drei Surferinnen auf der südlichen Promenade, zwei Schwimmer am Dorfteich und der Fotograf auf der Plattform an der Berthin-Bleeg Straße. Auch die beiden Duschenden und der Mann mit dem Fernglas auf der Haupttreppe sind in Wenningstedt mittlerweile heimisch geworden.

Die Dauerausstellung wurde nun um zehn neue Betonskulpturen ergänzt, die für eine Saison bleiben werden. Im Mittelpunkt steht dabei wieder eine größere Figurengruppe vor dem Kursaal³. Wo in den Vorjahren eine Polonaise (2019) und eine einladende Tischszene (2020) die Betrachter in ihren Bann zogen und für viele Urlaubsschnappschüsse sorgten, sind in diesem Jahr vier gemütliche Sofas mit Alltagsmenschen zu finden. Das Exponat trägt den Titel „Couch Zone“, und ist auf der Insel erstmals zu sehen. „Die Sofas laden natürlich dazu ein, sich zu den Alltagsmenschen zu setzen – und das ist auch so erwünscht. In genau dieser Interaktion mit den Figuren liegt für mich der Charme der Alltagsmenschen“, sagte Henning Sieverts, Chef des örtlichen Tourismus-Service. „Es ist immer wieder schön zu sehen, für wie viel Freude die Figuren bei unseren Gästen und Syltern sorgen“, fügt der Tourismusdirektor des Ortes hinzu.

Die Alltagsmenschen, die zwischen 80 und 150 Kilogramm wiegen, zeichnet vor allem ihre bemerkenswerte Lebendigkeit aus. Manch ein ferner Betrachter stutzt verblüfft, vermutet echte Menschen vor sich. Im Näherkommen entwickeln die lebensgroßen Betonskulpturen dann ihre ganz eigene Wirkung und Dynamik. Die Alltagsmenschen sind eine künstlerische Inszenierung des Alltäglichen – Momentaufnahmen, die zeigen, was oft übersehen wird: das gelebte Leben in seiner reinsten Form, ungeschönt und dennoch fern von Banalität. Das ist die Grundidee von Christel Lechners Alltagsmenschen, mit denen sie sich seit 1996 fast ausschließlich beschäftigt. Seit 2004 arbeitet sie gemeinsam mit ihrer Tochter Laura Lechner an den Alltagsmenschen.

Die Alltagsmenschen sind nicht nur auf Sylt, sondern deutschlandweit an verschiedenen Orten aufgestellt. Überall unterstreicht ihre Positionierung den Anspruch auf Normalität: Die Skulpturen sind nahbar – sie laden ein, umrundet, berührt oder einfach in Ruhe betrachtet zu werden. Eine interaktive Karte mit allen Standorten und weitere Infos zu den Alltagsmenschen finden sich unter: www.wenningstedt.de/alltagsmenschen.

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