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Aktion der Umweltinitiative „Klare Kante Sylt“

4.000 Kippen gesammelt

Foto: Heike Werner Rund 4.000 Kippen haben Umweltaktivisten dieser Tage auf der Insel gesammelt. Organisiert wurde die Aktion von „Klare Kante Sylt“.

Insel Sylt.(red) Rund 4.000 (!) Kippen gesammelt – das ist das Ergebnis der ersten Aktion von Sylter Umweltgruppen, die sich zur Initiative „Klare Kante Sylt“ zusammengetan haben. „Sylter und Gäste sammelten eine Stunde lang bei bestem Wetter gemeinsam Kippen auf. Jetzt liegen 4.000 Zigarettenstummel weniger in der Sylter Natur. Sie verunreinigen somit kein Wasser mehr und gefährden keine Tiere“, teilte Sprecherin Heike Werner mit. Gemeinsam möchte „Klare Kante Sylt“ unter dem Motto „Du und ich für eine saubere Insel“ die Sylter Natur sauber halten und transparent darüber informieren, warum Müllvermeidung so wichtig für alle ist. Wer kostenfreie Strand-Ascher an seine Kunden oder Gäste ausgeben möchte, wende sich bitte an „Bye bye Plastik“ oder die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG), die beide gemeinsam mit dem Landschaftszweckverband Sylt die Initiative „Klare Kante Sylt“ ins Leben gerufen hatten. Durch die Strandascher sollen idealerweise mehr Zigaretten ordnungsgemäß im Abfall und nicht auf der Straße – oder eben auf dem Strand – landen.

Hintergrund: Zigarettenstummel in der Natur:
Warum ist dieses Thema so wichtig? Ein einziges lässiges Wegschnipsen einer Zigarette in die Natur hat zur Folge, dass sie dort mindestens zehn Jahre liegt. So lange oder sogar noch länger kann es dauern, bis sich diese vorständig zersetzt hat, teilt Heike Werner mit und beruft sich dabei auf Ergebnisse aus der Forschung. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO machen sie 30 bis 40 Prozent des Gesamtmülls aus, der an Stränden und in Städten gesammelt wird. Studien zufolge werden jährlich 4,5 Billionen (!) Zigaretten unsachgemäß entsorgt. Ob am Wegesrand, auf der Wiese, an der Promenade, auf Parkplätzen: Sichtbar sind sie überall. Dabei ist nicht nur der Zigarettenstummel als solcher die große Gefahr, sondern die darin enthaltenen Giftstoffe, die beim Zersetzungsprozess freigesetzt werden. Dazu gehören krebserregende toxische Substanzen, die mühelos ins Meer oder Grundwasser gelangen und schließlich zur Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt sowie den Menschen werden können. Ein hausgemachtes Problem, dass leicht verhindert werden kann, wenn Raucherinnen und Raucher ihre Kippen ordnungsgemäß entsorgen würden. Mehr Infos unter www.sylt.de/klarekante


Veröffentlicht am: 15.06.2021
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