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Lars Schmidt startet Initiative für Beherbergungskonzept

153 Anträge für den Bauausschuss

Foto: Archiv

Gemeinde Sylt. Das im März beschlossene Beherbergungskonzept, das neue Ferienwohnungen in der Gemeinde Sylt verhindern will, beschäftigt den Gemeindevertreter Lars Schmidt (Zukunft). Er hat jetzt eine Initiative zur konsequenten Umsetzung des Konzepts gestartet. In einer Pressemitteilung teilt er mit: „Die Unkenntnis der CDU-Fraktion ist eine Hauptursache der aktuellen Lage.“ Er unterstreicht die Notwendigkeit von Bebauungsplänen und Veränderungssperren gemäß Paragraf 14 Baugesetzbuch. „Die stärkste Fraktion hätte ihre Führungsverantwortung nutzen müssen, um diese Anträge zu stellen, was aber nicht geschah“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Mit Blick auf die Kommunalwahl am Sonntag, 14. Mai, werde eine Entscheidung zum Thema mindestens um drei Monate verzögert. Währenddessen würden neue Ferienwohnungen genehmigt oder beantragt, was dem Beherbergungskonzept widerspreche, führt Schmidt weiter aus.
Da keine anderen Fraktionen aktiv geworden seien, reichte Schmidt 153 Anträge ein, aufgeteilt in drei Tagesordnungspunkte. Diese betreffen bestehende Bebauungspläne, noch nicht berücksichtigte Bereiche und die Integration der Beherbergungskonzept-Vorgaben in B-Pläne „im Verfahren“. Er erwartet breite Unterstützung für die nächste Bauausschusssitzung am Montag, 8. Mai, da Einigkeit über das Konzept besteht.
Schmidt hält überdies Befürchtungen einer überlasteten Verwaltung für unbegründet, da eine personelle Aufstockung bereits beschlossen sei. Mit seinen 153 Anträgen zeigt Schmidt „Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit in dieser kritischen Situation. Ich möchte das Beherbergungskonzept konsequent umsetzen und so ein Zeichen für zukunftsorientierte Politik auf Sylt setzen.“ Die Partei Zukunft. setzt sich neben regionaler medizinischer Versorgung auch für Kinderbetreuung, Altenpflege und dauerhaften Wohnraum ein. Lasse Lorenzen, Vorsitzender des Regionalverbands Sylt von Zukunft., betont, dass die Anträge zeigen sollen, ob das Beherbergungskonzept ein politisches Lippenbekenntnis bleibe oder eine ernsthafte Umsetzung vorgesehen sei, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.


Geschrieben von: Redaktion / veröffentlicht am: 18.04.2023
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